Good Practice HTBLVA Ferlach

DIE SCHULE:

Schullogo HTBLVA Ferlach
Schulhausgasse 10
A-9170 Ferlach
Telefonnr: +43(0)4227-2331
E-Mail: direktion@htl-ferlach.at

www.htl-ferlach.at
 


Willkommen in der Vielfalt!

Die HTBLVA Ferlach bietet international einzigartige Ausbildungsangebote, die durch praxisnahen Unterricht, Individualisierung, internationale Kontakte zur Wirtschaft, Kooperationen und Projekte mit Partnerfirmen, Fachexkursionen im In- und Ausland und handwerklicher Präzision verstärkt werden.

1878 wurde in Ferlach die k. u. k. Fachschule für Gewehrunterricht gegründet. Seither ist dieser Standort international bekannt für Büchsenmacherei. In der Zwischenzeit kann die HTBLVA Ferlach auf ein umfangreiches Ausbildungsprogramm zurückgreifen, nämlich auf eine HTL für Maschinenbau mit den Schwerpunkten Fertigungstechnik, Industriedesign und Waffentechnik und die Fachschulen im Bereich Fertigungstechnik und Kunsthandwerk (Büchsenmacher, Goldschmied und Graveur und Kunstschmied). Um den Anschluss der Schüler/innen an die weiterführende Ausbildung bzw. Berufslaufbahn zu unterstützen, führen wir auch ein Kolleg für Grafik und Objektdesign, und eine Meisterschule für Kunsthandwerk ist in Planung. Da die Ausbildung stetig an die Erwartungen der Wirtschaft abgestimmt sein soll, arbeiten wir intensiv mit Firmen und Universitäten sowie Partnerschulen national und international zusammen. Der daraus resultierende Schwerpunkt für Fremdsprachen liegt in einer nun schon 10jährigen Kompetenz und damit tiefen Verbindungen zu fachnahen Schulen und Universitäten im englisch- und italienischsprachigen Raum.


DAS QUALITÄTSMANAGEMENT AN UNSERER SCHULE

Das Qualitätsmanagement an unserer Schule wird durch den Schulleiter und die Qualitätsbeauftragte organisiert. Diese sind für die Kontakte nach außen auf diesem Gebiet verantwortlich. Nach innen gliedert sich das Qualitätsmanagement in 7 Hauptbereiche, wie in der folgenden Abbildung dargestellt. In jedem dieser Bereiche gibt es hauptverantwortliche Personen, die je nach Situation mit den Lehrern/innen kooperieren. Zusätzlich werden SCHILF je nach Bedarf organisiert und so das Weitergeben von Wissen innerhalb des Lehrpersonals gesichert.


                    Gliederung unseres Qualitätsmanagements in 7 Hauptbereiche.

Wir freuen uns, Ihnen unter anderem folgende Projekte im Qualitätsmanagement vorstellen zu können:

 Ausbau des Schwerpunktes Fertigungstechnik in Richtung Industrierobotnik und Simulation:
Durch das Zusammenwirken der Bereiche Mission/Vision Schule und Maschinensicherheit wird der Schwerpunkt Fertigungstechnik weiter an die Bedürfnisse der Wirtschaft angepasst.

 Individualisierung und Leistungsbeurteilung:
Hier wird in einem Projekt in Unterstützung von IMST die Methodenvielfalt der Leistungsbeurteilung bei der Anwendung von individuellen Unterrichtsmethoden untersucht.

 Meisterschule:
Um die Brücke zwischen dem Kunsthandwerk, dem Kolleg und einer englischen Universität zu schlagen, wird die Zusammenarbeit in diesem Bereich ständig vertieft und an neue Marktforderungen angepasst. Dazu gehört auch die ständige Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in Form von Projekt- und Diplomarbeiten.

 Internes Bestellwesen:
Als Teil der Ressourcenplanung im Bereich Mission/Vision Schule wurde in den letzten Jahren ein internes Bestellwesen ausgebaut, dass die Leitung der Dokumente für Bestellungen sichert.

Die Evaluation an unserer Schule wird teilweise konventionell, teilweise mit QIBB durchgeführt. Die Vorteile der Evaluation mit QIBB in Bezug auf die schnelle Verfügbarkeit der ausgewerteten Daten liegen auf der Hand. Bei der Einholung von Individualfeedback der Schüler/innen an den/die Lehrenden/Lehrende ist aber oft auch die einfache Nachfrage und Diskussion in der Klasse ein beliebtes Evaluationselement. Vor allem ist es wichtig, darauf zu achten, dass für die Qualität an der Schule und nicht für das Buch erhoben wird, da nur gelebte Qualität etwas bewirken kann. Damit bietet QIBB eine umfangreiche Unterstützung zur noch besseren Strukturierung der Aktivitäten an der Schule.


Was ist für uns Qualität an der Schule?

Qualität bietet einerseits harte Qualitätsmerkmale wie Schülerzahlen oder Noten. Anderseits ist aber die Grundlage für eine gute Leistung der Schüler/innen die Schulumwelt - das Schulklima auf allen Ebenen. Denn erst das Wohlbefinden des einzelnen Menschen ist die Basis für Neugierde, Wissenslust und Wissensgewinn.

Somit ist es unbedingt notwendig, dass das Qualitätsmanagement für die Schule arbeitet und nicht nur Kontrolle darstellen kann. Deshalb stellt die folgende Formel für uns eine Grundlage für die Qualitätsplanung und –sicherung an unserer Schule dar:


WIE KANN SCHULE NACHHALTIG ENTWICKELT WERDEN?

Schule ist Lebensraum.

Lebensraum für die Schüler/innen und Lehrer/innen. Um Schule nachhaltig zu prägen und zu lenken, sind aus unserer Sicht folgende Punkte wesentlich:

1. Das Schulklima
Der Arbeitsplatz und Lebensraum Schule stellt für die involvierten Personen einen Entwicklungsraum dar. Daraus sieht man schon, dass hier das soziale Miteinander ein spezieller Einflussfaktor ist, den es zu formen gilt. Fühlt sich der/die Lernende wohl, so ist die Grundlage für freie Entfaltung und hohe Lernbereitschaft gegeben.

2. Lehrmethoden
Die Hirn- und Verhaltensforschung sowie die Erforschung des Lernverhaltens bringen laufend neue Erkenntnisse zum Vorschein. Um Schule nachhaltig zu verändern, ist es notwendig, hier die Lehrenden stetig weiterzubilden und neue Methoden schrittweise in den Unterricht mit einzubinden.

3. Soziale Kompetenz
Schule unterstützt die gesellschaftliche Entwicklung immer mehr in Bezug auf die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen.

4. Fächerübergreifender Unterricht – Projektbezogene Ausbildung
Fächerübergreifender Unterricht fördert die Koordination der einzelnen erlernten Fähigkeiten und lässt sie in ein Ganzes zusammenfließen. Da die Nachhaltigkeit des Lernens  in großem Maße von der Anbindung des Gelernten an bereits Bekanntes profitiert, unterstützt projektbezogenes Lernen die Nachhaltigkeit besonders und fordert bzw. fördert den/die Einzelnen/Einzelne.

5. Die Organisation Schule
Die Organisation Schule stellt basierend auf den oben genannten Punkten das Umfeld für die Entfaltungsmöglichkeiten dar. Das heißt, dass auch an die Organisation, die die Rahmenbedingungen für die gelebte Schule vorgibt, durch die neuen Anforderungen Herausforderungen gestellt werden, die unter anderem durch ein hohes Maß an Flexibilität gelöst werden könnten.

6. Fachkompetenz der Schule
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das, was heute schon als vorausgesetzt gilt, nämlich die Fachkompetenz der Schule. Diese muss durch die Aufnahme von kompetenten Fachkräften, fortwährende Zusammenarbeit mit Wirtschaft und weiterführender Bildung sowie Erhaltung der Ausrüstung der praktischen Bereiche sichergestellt sein.


DIE AKTEURE/INNEN

Qualität kann nur durch ein tragfähiges Gerüst - durch die tatkräftige Unterstützung der Lehrer/innen - gesichert werden. Und dies wird an unserer Schule seit Jahren aktiv gelebt (Foto aller Lehrer/innen 2009/2010).

                         Winkler Max     Monika Grasser 

SCHULLEITER:
Dir. OStR Dipl.-Ing. Winkler Max     

SCHULQUALITÄTSMANAGEMENT:
Dipl.-Ing. Dr.mont. Grasser Monika

Seit 2005 Schulleiter
max.winkler@htl-ferlach.at
seit 2009 SQPM
monika.grasser@htl-ferlach.at


Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.htl-ferlach.at.

Links:

Leitbild
http://www.htl-ferlach.at/index.php?id=231

Qualitätssicherung
http://www.htl-ferlach.at/index.php?id=173

Homepage
www.htl-ferlach.at



 Download Beispiel als PDF (266 kb)

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Wir bedanken uns herzlich für das Good Practice Beispiel.

Das ARQA-VET Team, im Feber 2011

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