Good Practice HLTW Bergheidengasse

DIE SCHULE:

 HLTW Bergheidengasse

BergheidengasseHöhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe und Tourismus
Fachschule für Gastronomie und Ernährung

Bergheidengasse 5-19
1130 Wien
Tel.: 01 804 72 81
E-Mail: office@hltw13.at

www.hltw13.at

DIE AKTEUR/INNEN:

Anita Petschning   Beatrix Harreither         Christine Svatek

SCHULLEITUNG:
Prof. Mag. Anita Petschning

SQPM:
Mag. Beatrix Harreither

SQPM: 
Dipl. Päd. Christine Svatek MA

SCHULLEITUNG:  Prof. Mag. Anita Petschning
Schulleiterin seit 2011

Ingrid VogtHR Mag. Ingrid Vogt
Schulleiterin 1989 -2011 (zum Zeitpunkt der Übermittlung des Good Practice Beispiels)
Gründungsdirektorin der Fachschule für Gastronomie und Ernährung

SQPM:  Mag. Beatrix Harreither
SQPM seit Beginn des Q-HUM-Prozesses

SQPM: Dipl.-Päd. Christine Svatek MA
SQPM seit 2007

Erweiterte Qualitätssteuergruppe, die in regelmäßigen Abständen
(im 2-Monats-Rhythmus) zusammentrifft, um die weitere Vorgangsweise bei diversen Qualitätsthemen zu besprechen:
Bestehend aus ca. 12 Mitgliedern: Direktorin, Fachvorstände, Administration, SQPMs und Lehrkräften aller Fächergruppen bzw. Träger/innen verschiedener Funktionen (wie z.B. SGA, PV … ).

Zentrale Aufgaben der Qualitätssteuergruppe:

  • Beratende und vorschlagende Funktion bei Verbesserungs- und Veränderungsmanagement;
  • helfende Funktion bei der Umsetzung von Maßnahmen;
  • Multiplikator/innenfunktion im Kollegium.

DIE GUTE PRAXIS, dargestellt entlang einiger Fragen:

1. Können Sie uns Ihre Schule in wenigen Sätzen kurz vorstellen?
Unsere Schule legt auf die Ausbildung zu selbstbewussten und selbstverantwortlichen Persönlichkeiten Wert, die sich im sozialen wie auch im internationalen beruflichen Umfeld bewähren und Verantwortung übernehmen können. Sie erlangen diese Schlüsselqualifikationen durch verschiedenste offene Unterrichtsmethoden. Wichtig ist uns dabei, dass die Schülerinnen und Schüler Informationskompetenz erlangen und den Herausforderungen des täglichen Lebens gewachsen sind.

SchulgebäudeUnsere Schule legt hohen Wert auf die Förderung von Schlüsselqualifikationen wie Selbstverantwortung, Kritikfähigkeit, Flexibilität, Kommunikationsfähigkeit und Teamgeist. Unsere Schüler/innen erwerben sich dadurch hohe fachliche und soziale Kompetenz und damit eine optimale Vorbereitung auf das Berufsleben. Sie stellen ihr theoretisches Wissen und praktisches Können außerhalb der Schule unter Beweis. Im Interesse unserer Schüler/innen wird der Einsatz außerhalb des gewohnten Umfeldes „Schule“ möglichst früh und möglichst häufig gefordert und gefördert.
Nachhaltigkeit unter gleichzeitiger Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Anliegen ist selbstverständlicher Bestandteil des Schulalltags. Um das Potenzial für Lernerfolg und Motivation optimal zu nützen, werden u. a. multimediale und internetbasierte Lernangebote zur Unterstützung der Lerninhalte eingesetzt.
Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, zahlreiche Zertifikate zu erlangen.

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Unser Unterricht
> bietet umfassende Bildung auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft;
> bietet fachliche Ausbildung auf dem letzten Stand der Praxis;
> entspricht den neuesten pädagogischen Erkenntnissen;
> ist kommunikativ und projektorientiert;
> wird fächerübergreifend geplant;
> enthält Spielraum für autonome Projekte;
> fördert Kreativität, Eigenständigkeit, vernetztes Denken, Sozialbewusstsein und Toleranz;
> setzt die Methode COOL (kooperatives offenes Lernen) ein;
> integriert e-learning.

Unsere Lehrer/innen
> bieten beste fachliche und soziale Kompetenz, hohe Motivation und Engagement;
> bilden sich laufend weiter, um den Unterricht zeitgemäß und interessant zu gestalten;
> fördern mit pädagogischer Kompetenz und Einfühlungsvermögen die Talente und gehen auf die besonderen Bedürfnisse der Schüler/innen ein;
> arbeiten in einem team- und zielorientierten, selbstverantwortlichen Umfeld;
> unterrichten nach Grundsätzen europäischer Leistungsstandards.

Die Schule umfasst in etwa 1350 Schülerinnen und Schüler mit insg. 42 Klassen. Sie ist damit die größte humanberufliche Schule in Wien.
Die höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und Tourismus beinhaltet insg. drei Schulformen:

> Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW)
> Höhere Lehranstalt für Tourismus (HLT)
> Hotelfachschule (HOFA).

Zudem wird ab dem Schuljahr 2010/2011 der Aufbaulehrgang für Berufstätige für  Hotel- und Gastronomiemanagement angeboten.
An der HLTW 13 werden momentan 7 Ausbildungsschwerpunkte angeboten:

 
zum Vergrößern der Grafik hier klicken >>

> Höhere Lehranstalt für Tourismus
Ausbildungsschwerpunkt Tourismus- und Freizeitmanagement
> Höhere Lehranstalt für Tourismus
Ausbildungsschwerpunkt Hotel- und Gastronomiemanagement
> Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe
Ausbildungsschwerpunkt Internationale Kommunikation in der Wirtschaft
> Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe
Ausbildungsschwerpunkt International Relations
> Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe
Ausbildungsschwerpunkt Veranstaltungs- und Eventmanagement
> Hotelfachschule
Ausbildungsschwerpunkt Gastronomie und Ernährung
> Aufbaulehrgang für Tourismus mit erweitertem Zugang für Berufstätige
Ausbildungsschwerpunkt Hotel- und Gastronomiemanagement.

Die HLTW13 bietet des Weiteren ein vielfältiges Angebot für Schülerinnen und Schüler und ist mit ihren zahlreichen EDV-Sälen und Funktionsräumen sehr gut ausgestattet. Die Schulbibliothek, in der mehr als 10 000 Einzelbände zur Verfügung stehen, unser Bistro und die Betriebsküche werden sowohl von Schülern/innen als auch von den Lehrkräften aber auch von Gästen geschätzt und genutzt. Das vielfältige Ernährungsangebot steigert nicht nur das Wohlbefinden sondern auch die Lebensfreude und wirkt sich damit positiv auf unser Schulklima aus.

Eine weitere Besonderheit der Schule sind der eigene Weingarten und Weinkeller, der die Möglichkeit bietet, den Unterricht sehr anschaulich zu gestalten. Bereits 2005 wurde der Schule das Umweltzeichen verliehen und seit dem Schuljahr 2008/2009 ist die Schule dank einer Vielzahl an engagierten Lehrerinnen und Lehrern als COOL-Schule zertifiziert. Nicht nur ein vielfältiges Unterrichtsangebot, sondern auch verschiedenste Formen des Lernens finden in der HLTW 13 Anwendung. e-learning und gamebased learning sind Beispiele dafür, wie vielfältig der Unterricht an unserer Schule gestaltet ist.

WeingartenWeingarten
Weinkellere-learning

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2. Wie ist an Ihrer Schule das Qualitätsmanagement organisiert?
Seit dem Schuljahr 2005/2006 wird regelmäßig in Qualitätsmeetings an der Schulqualität gearbeitet. In regelmäßigen Sitzungen der Steuergruppe (siehe oben) werden wichtige Qualitätsthemen bearbeitet. Wichtig ist uns dabei, den Qualitätsregelkreis im Auge zu behalten und realistische, smarte Ziele zu formulieren, die von der gesamten Schule getragen werden.

Besondere Schwerpunkte werden jeweils am Beginn des Schuljahres im Plenum gesetzt. Durch einen Maßnahmenplan werden Ziele formuliert und festgehalten. Die Zielerreichung wird mit Hilfe verschiedener Indikatoren je nach Thema gemessen (z.B. wurden nach der Einführung von Maßnahmen zur TLB statistisch relevante Verbesserungen durch die QIBB-Evaluation gemessen).

3. Hat die Einführung von QIBB Ihre Schule verändert und falls ja, wie?
Das Schulqualitätsmanagement ist aus unserer Sicht ein wesentliches Werkzeug, um Schulentwicklung auf Dauer zu gewährleisten. Die Schule konnte sich durch die Einführung von QIBB noch besser entwickeln und die eigene Positionierung stärken.

4. Was ist aus Ihrer Sicht unbedingt notwendig, damit QIBB gelingt und den Schulalltag nachhaltig verändert?
Wichtig ist, dass das Schulqualitätsmanagement von allen Beteiligten getragen wird. Dazu ist es aus unserer Sicht notwendig, eine Neuorientierung in der Sichtweise der Lehrkräfte zu erzielen. Das Verständnis und die Erkenntnis für die Notwendigkeit eines Qualitätsmanagementsystems im Schulwesen sollten im besten Fall bei allen Lehrkräften vorhanden sein.

5. Was sind Ihrer Meinung nach die Stärken von QIBB? Was könnte verbessert werden?
Die Stärken von QIBB liegen in den geschaffenen Rahmenbedingungen und Strukturen mit denen eine ständige Steigerung der Schulqualität erreicht wird. Durch das Schaffen von klaren Anforderungen und Zielen wird die Schulentwicklung in einem positiven Ausmaß angeregt und gefördert. Weiters sind die regelmäßigen Qualitätstreffen im Kreise der SQMPs aber auch LQPMs und die daraus resultierende gute Zusammenarbeit mit den Direktorinnen und Direktoren zu erwähnen. Die Vernetzung von Stabstellen und Entscheidungsträgern/innen trägt ganz wesentlich zum Erfolg von QIBB bei.
Verbesserungen könnten im Bereich der zur Verfügung gestellten Ressourcen erzielt werden. Durch eine Steigerung der Werteinheiten könnte die Arbeit auf ein professionelleres Niveau, wie es zum Beispiel im privatwirtschaftlichen Bereich bereits stattfindet, gehoben werden. Dadurch könnten neue Vorhaben schneller, effektiver und deutlich effizienter umgesetzt werden.

6. Welchen Themen bzw. Projekten werden Sie sich in den nächsten Jahren konkret im Hinblick auf Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung widmen?
Momentan wird intensiv an den Landes- und Bundesthemen gearbeitet. Die Schulevaluierungen ergeben regelmäßige Steigerungen in diversen Bereichen, was uns beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind. In folgenden Bereichen findet außerdem intensive Entwicklungsarbeit statt, die in den kommenden Jahren sicher noch weiter ausgebaut wird: Die förderliche Leistungsbeurteilung und die Gestaltung individueller Lernbiografien und –beratungen stellen sehr komplexe Themengebiete dar, die in der Schule momentan stark priorisiert werden. Die an der Unterrichtsmethode COOL teilnehmenden Klassen und Lehrpersonen werden jedes Jahr erweitert und weitere Lernformen wie z.B. e-COOL werden entwickelt.

Zudem werden Prozessbeschreibungen erstellt, um die Transparenz in der Organisation HLTW13 zu schaffen. Dadurch soll eine Festigung der Qualitätsarbeit erzielt werden und das Bewusstsein für die Notwendigkeit dieser im Lehrkörper geschaffen werden. Darüber hinaus soll durch die gewählten Themen eine Bewusstseinsbildung für die Notwendigkeit von QIBB generell erzielt werden. Besonders stark wird aber auch an der Einführung des Mittleren Managements gearbeitet.

Wichtig ist uns natürlich hervorzuheben, dass sich Schule in einem ständigen Entwicklungsprozess befindet, der kontinuierlich stattfindet und Prozesse daher in regelmäßigen Abständen überprüft und gegebenfalls gändert werden. Nicht zuletzt wird an den vorgegebenen Landes- und Bundesthemen gearbeitet, wie zum Beispiel Gender Mainstreaming, wozu schon diverse Projekte an der Schule durchgeführt wurden und auch weiterhin durchgeführt werden, wie z.B. das Genderprojekt „Girls meet Boys – Gender Day Bergheidengasse“, an dem momentan gearbeitet wird.

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 Download Beispiel als PDF (258 kb)

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Wir bedanken uns herzlich für die Beantwortung unserer Fragen und die mitgelieferten Informationen.

Das ARQA-VET Team, im Juni 2010

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