Zweite Folgekonferenz zum Kopenhagen Prozess in Helsinki
Im Dezember 2006 fand die zweite Folgekonferenz zum Kopenhagen Prozess in Helsinki statt. Im Kommuniqué von Helsinki wird der Berufsbildung neuerlich die zentrale Aufgabe zugewiesen, einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit und zum sozialen Zusammenhalt (Lissabon Strategie) zu leisten. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass zukünftig ein stärker fokussierter Ansatz notwendig sei, der auf vier Schwerpunktbereiche ausgerichtet sein sollte:
- Ausrichtung der Politik auf die Verbesserung der Attraktivität und der Qualität der beruflichen Bildung. In diesem Zusammenhang sollte ein stärkeres Gewicht auf die „Good Governance“ der Berufsbildungssysteme, einrichtungen und/oder -anbieter gelegt werden.
- Weitere Entwicklung, Erprobung und Nutzung gemeinsamer europäischer Instrumente für die berufliche Bildung (EQF, ECVET, Europass) mit dem Ziel, diese bis 2010 zur Verfügung zu haben. In diesem Zusammen¬hang wird eine stärkere Zusammenarbeit bei der Verbesserung der Qualität durch die Nutzung von ENQA-VET propagiert um eine gemeinsame Auffassung von Qualitätssicherung zu entwickeln.
- Verbesserung des Erfassungsbereichs, der Vergleichbarkeit und Zuverlässigkeit der Berufsbildungsstatistik bis 2008.
- Aktive Einbindung aller Akteure in die Arbeiten zur Umsetzung des Kopenhagen Prozesses.
Weitere Informationen:
Kommuniqué von Helsinki über die verstärkte europäische Zusammenarbeit in der Berufsbildung (5. Dezember 2006)









