1. Peer Review in QIBB
2. Wer hat was zu sagen: Victoria Puchhammer-Neumayer
3. Erste Qualitätsnetzwerk-Konferenz für die Berufsbildung am 5.10.2009
4. Good Practice: MultiAugustinum
5. Neuigkeiten, Wissenswertes und Links
6. Interessiert an einem Besuch in Brüssel?
Peer Review in QIBB
Bewerbungsphase startet ab
30. September 2009
Peer Review ist ein neues Angebot für berufsbildende Schulen im Rahmen von QIBB. Im Schuljahr 2009/2010 haben max. 15 Schulen die Möglichkeit, ein Peer Review durchzuführen. Die Bewerbungsfrist beginnt am 30. September und läuft bis 30. Oktober 2009.
Genaue Informationen zu den Bewerbungskriterien für Schulen, zum gesamten Ablauf des Verfahrens, zu den Kompetenzen und Aufgaben von Peers sowie alle für das Verfahren notwendigen Unterlagen und Dokumente und weitere Unterstützungsleistungen finden Sie unter www.peer-review-in-qibb.at.
Über jegliche Art der Rückmeldung zu diesem neuen Angebot und zur Homepage freuen wir uns und bedanken uns dafür bereits im Voraus!
Für Auskünfte steht Ihnen ARQA-VET jederzeit gerne zur Verfügung!
Anerkennung für Mentorinnen aus dem Pilotprojekt
Am 6. Juli 2009 wurde den Mentorinnen aus dem Pilotprojekt „Peer Review im Rahmen von QIBB“ im Namen von Sektionschef Mag. Theodor Siegl (BMUKK, Sektion Berufsbildung) Dank und Anerkennung für deren Engagement ausgesprochen. Die nachstehenden Personen haben sich am Prozess der Auseinandersetzung mit Peer Review an BBS von Beginn an intensiv beteiligt – mit aktiven Rollen sowohl im Rahmen der Leonardo da Vinci Projekte zu Peer Review als auch des Pilotprojekts – und ihre Tätigkeiten als Peers und Peer Review Mentorinnen in besonders engagierter Weise wahrgenommen:
v.l.n.r.:
Mag. Eva Dousset-Ortner
(Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus, 1210 Wien, Wassermanngasse 12)
Mag. Doris Pilat-Nemecz
(Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe, 8020 Graz, Schrödingerstraße 5)
MMag. Victoria Puchhammer-Neumayer, MAS MSc
(TGM – Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Wien XX)
Wer hat was zu sagen: Victoria Puchhammer-Neumayer
Prof. MMag. MAS, MSc
Leiterin der Höheren Lehranstalt für Wirtschaftsingenieurwesen am TGM; Studien an der Universität Wien, der Musikuniversität Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien, der Donau-Uni Krems, der University of London sowie der University of Kent, Canterbury.
Engagement in der Jugend- und Erwachsenenbildung, im Medien- und Kunstbereich, in der Wirtschaft und im Qualitätsmanagement (EFQM und Peer Review), Lektorin an Fachhochschulen.
Liebe Frau Puchhammer-Neumayer, man kann Sie als „Peer der ersten Stunde“ bezeichnen, da Sie ja in den letzten Jahren in unterschiedlichen Funktionen für Peer Review (Peer, Peer Review Organisatorin, Mentorin etc.) tätig waren – einerseits in den europäischen Leonardo da Vinci-Projekten, andererseits im Rahmen der Pilotstudie in Österreich. Woher kommt Ihre Begeisterung für Peer Review und warum hält sie an?
Ich lernte Peer Review im Rahmen eines europäischen Projekts kennen und schätzen … Das Peer Review Verfahren bot genau jene Impulse, nach denen ich gesucht hatte: Impulse zur Weiterentwicklung einer Schule in einer Atmosphäre der Wertschätzung und des Vertrauens. Grund genug für mich, alle möglichen Rollen in diesem Verfahren zu durchlaufen und mit Begeisterung dabei zu bleiben … (mehr)
Was bringt Peer Review Ihrer Meinung nach einer Schule?
Peer Review bringt einer Schule eine Außensicht zu Fragestellungen, die sie selber aussucht und damit als wichtig erachtet. Dieser Blick von außen kommt von so genannten „kritischen Freunden“, den Peers.
Die Peers sind so weit entfernt, dass sie nicht betriebsblind sind, andererseits aber noch so nah, dass sie Strukturen sowie Stärken und Entwicklungspotentiale verstehen … (mehr)
Wie sehen Sie die Zukunft des Verfahrens in Österreich im Kontext von QIBB?
Die QualitätsInitiative BerufsBildung (QIBB) ist ein umfassendes Qualitäts¬managementsystem. Es fungiert als Rahmen für einzelne Qualitätsmaßnahmen wie beispielsweise für das Peer Review Verfahren … Wenn uns Qualitätsentwicklung im Bildungsbereich ein Anliegen ist, und das steht wohl außer Diskussion, dann sollte ein derart effizientes Verfahren zum Standard gehören. Schließlich ermöglicht es nicht nur eine Außensicht, sondern stärkt auch das Selbstbewusstsein und die Eigeninitiative am Schulstandort. Darüber hinaus bringt es auch etwas atmosphärisch sehr Wichtiges in den Schulalltag: Vertrauen und eine respektvolle Begegnung aller Betroffenen.
zum vollständigen Interview 

Erste Qualitätsnetzwerk-Konferenz am 5.10.2009
Haben Sie sich schon angemeldet? Bis 18. September 2009 ist noch Zeit!
ARQA-VET veranstaltet am 5. Oktober 2009 die
1. Qualitätsnetzwerk-Konferenz für die Berufsbildung in Österreich
im Hotel Modul in 1190 Wien unter dem Titel: „Plan – Do – Check – und dann?“
Zentrales Thema ist die Frage, wie sich der Qualitätsregelkreis schließt bzw. wie man erfolgreich aus Evaluationsergebnissen Maßnahmen ableitet und damit Veränderungen herbeiführt.
Es erwarten Sie vier Hauptvorträge, eine moderierte Diskussion, eine Qualitätswerkstatt, drei Hauptthemenbereiche und viel Platz zum Netzwerken.
Weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie unter:
www.qualitaet-in-der-berufsbildung.at
Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, die Registrierung ist aber wegen der maximalen Kapazität von 150 Personen obligatorisch.
Wir freuen uns schon darauf, Sie am 5. Oktober 2009 begrüßen zu dürfen!

Good Practice: MultiAugustinum
Unser Beispiel guter Praxis für Qualitätsmanagement in berufsbildenden Schulen in dieser Ausgabe der ARQA-VET NEWS ist das MultiAugustinum in Salzburg. Dieses interessante Beispiel für die schulische Qualitätsarbeit können Sie ausführlich unter
www.arqa-vet.at/qualitaet/good_practice/ma nachlesen.
DIE SCHULE:
MultiAugustinum
Privatschulen der Erzdiözese Salzburg
Schulgasse 60, 5581 St. Margarethen im Lungau
Website: www.multiaugustinum.com
Das Q-Team:
Mag. Dr. Klaus MITTENDORFER (Schulleiter) und Dipl. Päd. Manuela LEITNER (SQPM)
Im Jahr 2000 begann die Schulleitung des MultiAugustinums ein Qualitätsmanagementsystem aufzubauen, in das systematisch Abläufe nach und nach integriert wurden. Das heißt konkret, dass schon seit ca. 10 Jahren ein Qualitätshandbuch an der Schule existiert, um die Qualitätsarbeit für alle möglichst überschaubar zu machen. Als gelerntem Wirtschaftler war es dem Schulleiter wichtig, mit Hilfe des Handbuchs Abläufe in der Schule für alle klar zu machen; begonnen hat es mit Handreichungen zu verschiedenen Tätigkeiten, mit Checklisten, Vorlagen usw., die zur Verbesserung und Vereinfachung mancher Arbeitsabläufe dienen sollen. … (mehr)
Auf die Frage, wie das Qualitätsmanagement an der Schule organisiert sei und ablaufe, antwortet der Schulleiter: „Ein wichtiges Prinzip bei der Qualitätsarbeit ist es, möglichst alle Lehrer/innen daran zu beteiligen und sinnvolle Normen für alle zu fixieren. Wir achten darauf, keine „endlosen Diskussionen“ zu veranstalten, sondern für konkrete Problemstellungen eben so konkrete Lösungen zu erarbeiten – und dies in einem überschaubaren Zeitraum mit begrenztem Arbeitsaufwand.
Selbstverständlich werden die dabei erarbeiteten Lösungen immer wieder auf ihre Brauchbarkeit und Aktualität überprüft und bei Bedarf überarbeitet.“ … (mehr)
zur vollständigen Darstellung 

Neuigkeiten, Wissenswertes und Links
Termine:
> 22. September 2009: AQA-Tagung „Mobilität, Durchlässigkeit und Qualität“ in Wien
> 25. bis 30. September 2009: ECER – European Conference for Educational Research in Wien
> 7. bis 9. Oktober 2009: 12. Jahrestagung der DeGEval: Evaluation und Gesellschaft in Münster
Links zu den Veranstaltungen und weitere Termine finden Sie unter:
www.arqa-vet.at/information/termine
Links mit Informationen und Publikationen zum Download:
> Die neue Cedefop-Publikation "European guidelines for validating non formal and informal learning" ist kostenlos zu bestellen bzw. herunterzuladen
> Zum Europäischen Leistungspunktesystem für die Berufsbildung ECVET gibt es einen guten Flyer zum Download hier
;
allgemeine Infos zu ECVET bei uns auf der Homepage.
> Wie fast jedes Jahr hat auch 2009 die OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" wieder für Aufregung gesorgt. Machen Sie sich selbst ein Bild - hier alle Originaldaten, Infos und eine deutschsprachige Zusammenfassung: Education at a Glance 2009.
> Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) hat die Broschüre "Die Lehre – Duale Berufsausbildung in Österreich" neu aufgelegt. Downloadmöglichkeit hier.
> Die Website des ReferNet Austria www.refernet.at wurde unter der Federführung von 3s einer Neugestaltung unterzogen. Als Teil des europäischen Fachwissen- und Referenznetzwerkes (kurz: ReferNet) von Cedefop, dem Europäischen Zentrum für die Förderung der Berufsbildung, ist das ReferNet Austria zentrale Informationsstelle über Arbeiten im Bereich der Berufsbildungsforschung sowie über bildungspolitische Entwicklungen in Österreich.
> ReferNet-Auswahlbibliographie „Berufsbildung und Lebenslanges Lernen” zum Download hier
.
> Lifelong Learning Award der Nationalagentur Lebenslanges Lernen: Dieser Award rückt die Bedeutung der Qualität in der Planung und Durchführung von Projekten und Mobilitätsaktivitäten in den Vordergrund. Die Teilnahmefrist läuft bis 20. September 2009, Teilnahmebedingungen, Bewerbungsformulare und nähere Informationen finden Sie auf der Webseite der Nationalagentur.

Interessiert an einem Besuch in Brüssel?
Der Besuchs- und Informationsdienst der Ständigen Vertretung Österreichs in Brüssel stellt für Besuchergruppen, die nach Brüssel reisen, Informationsprogramme zusammen. Dieser Dienst wurde bereits vor dem Beitritt Österreichs zur EU eingerichtet und fand in den letzten Jahren großen Anklang.
Je nach Wunsch und Schwerpunkt reichen die Programme von kurzen Einführungsvorträgen über die Arbeit der Ständigen Vertretung Österreichs in der Europäischen Union bis zu sachspezifischen Vorträgen zu EU-Themen. Die Vorträge werden von Experten/innen der Ständigen Vertretung sowie der EU-Institutionen gehalten. Der Besuchs- und Informationsdienst ist auch bei der Vereinbarung von Terminen bei den anderen EU-Institutionen behilflich. Mag. Mirjam Rinderer, die sechs Jahre lang Bildungsattachée an der Ständigen Vertretung war und seit Juli 2009 die Leitung des Besuchs- und Informationsdienstes übernommen hat, möchte in Zukunft wieder vermehrt Schulklassen und Lehrpersonen mit diesem Angebot ansprechen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Leiterin des Besuchs- und Informationsdienstes, Botschaftsrätin Mag. Mirjam Rinderer (E-Mail: mirjam.rinderer@bmeia.gv.at, Tel.: 0032 (0) 2 2345 207) bzw. an Frau Christine Neumann (E-Mail: christine.neumann@bmeia.gv.at, Tel.: 0032 (0) 2 2345 243)Homepage 

Wir freuen uns über jegliche Rückmeldungen zu den ARQA-VET NEWS und grüßen herzlich
das ARQA-VET-Team
Impressum:
Herausgeber der ARQA-VET NEWS:
Österreichische Referenzstelle für Qualität in der Berufsbildung
in der OeAD-GmbH
Schottengasse 7, 1010 Wien
www.arqa-vet.at . arqa-vet@oead.at
Für den Inhalt verantwortlich:
Gabriela Nimac, Franz Gramlinger und Michaela Jonach
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