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v.l.n.r.: Dr. Andrea HICKEL (Schulleiterin), Dr. Ingeborg FILL, Ing. Peter KAINZ, Dr. Hildegard LECHNER, Dr. Siegfried SCHMUCK
A. Hickel: Die Chemie-Ingenieurschule Graz ist eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht, an der nach dem Bundeslehrplan „Kolleg für Chemie“ unterrichtet wird. Die Studierendenzahl beträgt 50. Das Kolleg zeichnet sich durch eine kurze, d.h. zweijährige, und sehr praxisbezogene Ausbildung aus … (mehr)
Individuelle persönliche Betreuung und ein von Offenheit, Achtung und Freundlichkeit getragener Umgang miteinander ermöglichen eine familiäre Atmosphäre, in der neben Fachkompetenz auch Eigeninitiative, Teamfähigkeit und Kommunikationsbereitschaft gefördert werden …(mehr)
2. Wie ist an Ihrer Schule das Qualitätsmanagement organisiert?
Interessant ist, dass die SQPM des Kollegs die Schulleiterin selber ist; daneben gibt es ein 4köpfiges Lehrendenteam, das voll an der Umsetzung des schulischen QM beteiligt ist (dies sind die 4 vollbeschäftigten Lehrenden).
A. Hickel: Die Größe und Struktur unserer Schule (2 Klassen mit 4 hauptamtlichen Lehrer/innen, Anm. ARQA-VET) erlauben es uns, viele organisatorische Erfordernisse sehr unbürokratisch zu erledigen. Es gibt wöchentlich eine Sitzung, in der sowohl längerfristige, strategische Planungen durchgeführt als auch aktuell anfallende Probleme besprochen werden … (mehr)
Die Größe der Schule entspricht einem kleinen KMU, und in gewisser Weise wird die Schule auch so geführt. Unsere Studierenden sind Kunden und Mitwirkende, sie bestimmen in großem Ausmaße was sie erhalten. Studierende und Lehrende verbringen auch sehr viel Zeit außerhalb der Unterrichtszeit in der Schule; dadurch kommt es sowohl zu extra Hilfestellung für die Studierenden durch die Lehrenden als auch zu persönlichen Kontakten und Gesprächen, was die Identifikation mit der Schule verstärkt und auch die schulischen Ergebnisse verbessert. Sowohl Studierende als auch Lehrende bekommen Feedback, das unabhängig von Fragebögen und Zeitfenstern ist und die Qualität des Unterrichts sehr positiv beeinflusst.
Unsere weiteren Fragen: (mehr)
3. Hat die Einführung von QIBB Ihre Schule verändert und falls ja, wie?
4. Was ist aus Ihrer Sicht unbedingt notwendig, damit QIBB gelingt und den Schulalltag nachhaltig verändert?
5. Was sind Ihrer Meinung nach die Stärken von QIBB? Was könnte verbessert werden?
6. Welchen Themen bzw. Projekten werden Sie sich in den nächsten Jahren konkret im Hinblick auf Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung widmen?
A. Hickel:
Individualisierung im Unterricht: Wir haben im Rahmen einer pädagogischen Konferenz in Gruppenarbeit eine Sammlung von diversen Unterrichtsmethoden und deren Auswirkung auf den Unterricht/Lernerfolg erhoben. Der Austausch unter den Lehrenden war sehr interessant, und es ergaben sich sehr gute Diskussionen. Wir werden dies in regelmäßigen Abständen wiederholen und weiterentwickeln, u. a. mit Good Practice Beispielen. Es hat sich herausgestellt, dass …(mehr)
Kontakt Industrie / Wirtschaft: Da der Kontakt zur Wirtschaft eine Überlebensfrage für die Schule ist, sowohl in finanzieller als auch fachlich-qualitativer Hinsicht …(mehr)
zur vollständigen Darstellung 
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Wollen auch Sie Ihre Schule auf unserer Seite präsentieren? Eine kurze Information über die von uns verfolgten Ziele sowie die Bedingungen, die an die Darstellung Ihrer Schule auf unserer Homepage geknüpft sind, finden Sie unter:
www.arqa-vet.at/fileadmin/good_practice/Info_Good-Practice.pdf
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Literatur- und Veranstaltungshinweise Literaturempfehlungen rund um das Thema Qualität:
Klieme, Eckhard/ Tippelt, Rudolf (Hrsg.): Qualitätssicherung im Bildungswesen. Eine aktuelle Zwischenbilanz. Zeitschrift für Pädagogik. 53. Beiheft. Weinheim und Basel: Beltz Verlag 2008. (226 Seiten, Preis: 29,90)
Stern, Cornelia / Ebel, Christian / Müncher, Angela (Hrsg.): Bessere Qualität in allen Schulen. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung 2008. ISBN: 978-3-89204-917-3 (368 Seiten, Preis: 29,00)
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Veranstaltungshinweise:
> Frühjahrstagung des Arbeitskreises „Aus- und Weiterbildung in der Evaluation“ der DeGeval am 3. April 2009 in München
> Frühjahrstagung des Arbeitskreises „Berufliche Bildung“ der DeGEval: Wirkungen von Evaluation beruflicher Bildung am 24. April 2009 in Bonn
> Kompetenzerfassung in der Bildungs- und Berufsberatung vom 27.-28. April 2009 in Linz
Mehr Informationen und Links zu den Veranstaltungen unter:
www.arqa-vet.at/information/termine
Termine - bitte vormerken:
> EQARF Auftaktveranstaltung am 3. Juni 2009 in Wien (EQARF = European Quality Assurance Reference Framework for VET)
> 1. QIBB Netzwerkkonferenz am 5. Oktober 2009 in Wien
Mehr Informationen dazu folgen in den nächsten ARQA-VET NEWS!![]()
Neu und interessant im WWW Auf www.arqa-vet.at umfangreich ergänzter Bereich:
> Erweitertes Glossar www.arqa-vet.at/information/glossar
Links mit Informationen und Publikationen zum Download:
> Aktuelle und sehr gute Informationen rund um das Thema "Berufsbildung in Österreich" auf der neu gestalteten Homepage des ibw - Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (mehr)
> The shift to learning outcomes (CEDEFOP) (mehr)
> Consolidation, continuity and change: Towards a European era of vocational education and training (aktuelle CEDEFOP-Studie) (mehr) ![]()
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Machen Sie mit und gewinnen Sie!![]()
Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen und Empfehlungen und grüßen damit herzlich
das ARQA-VET-Team![]()
Impressum:
Herausgeber der ARQA-VET NEWS:
Österreichische Referenzstelle für Qualität in der Berufsbildung
bei der OeAD-GmbH
Schottengasse 7, 1010 Wien
www.arqa-vet.at . arqa-vet@oead.at
Für den Inhalt verantwortlich:
Franz Gramlinger, Michaela Jonach und Gabriela Nimac
>> zur ARQA-VET Homepage
Aktuell:
Peer Review: Zwei Machbarkeitsstudien (öibf und PH Wien) jetzt online (mehr)
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TERMIN-Aviso!
Vorstellung des European Quality Assurance Reference Framework for VET (EQARF) am 3. Juni 2009
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