Die Machbarkeitsstudie
Das Ziel der “Feasibility Study” ist es, gemeinsame Schnittmengen zu identifizieren: zum einen von zentralen Lernergebnissen am Ende von Ausbildungsprogrammen, zum anderen von typischen Arbeitsaufgaben der jeweiligen Berufstätigkeit und Qualifikationsanforderungen, die benötigt werden, um die Arbeitsaufgaben erfolgreich zu bewältigen.
Aufbauend auf den Vorarbeiten zum Konzept für ein „Berufsbildungs-LSA“ soll am Ende ein gemeinsamer Rahmen in jedem der vier ausgewählten Berufsfelder
-> Car Mechatronic
-> Electrician
-> Business & Administration
-> Social & Health Care (Österreich soll in diesem Bereich nicht aktiv teilnehmen)
als Grundlage für die Entwicklung von Testinstrumenten und die Definition von Samples in einem späteren „Berufsbildungs-LSA“ entwickelt werden.
In der “Feasibility Study” werden zentrale Lernergebnisse am Ende von Ausbildungsprogrammen auf ISCED Level 3B und 3C sowie Arbeitsaufgaben und Qualifikationsanforderungen von Fachkräften auf mittlerem Schwierigkeitsniveau verglichen.
Die Ergebnisse der “Feasibility Study” sollen zeigen, welche zentralen Lernergebnisse am Ende von nationalen Ausbildungsprogrammen, welche beruflichen Arbeitsaufgaben und Qualifikationsanforderungen in den vier Berufsfeldern miteinander verglichen werden können. Die gemeinsame Schnittmenge ist die Grundlage für die Entwicklung von Testinstrumenten, Konstruktion von Samples und Schätzung von internationalen und nationalen Kosten in einem zukünftigen „Berufsbildungs-LSA“.
Folgende Länder sollen mit jeweils einem Experten pro Berufsfeld und einem Koordinator an der Machbarkeitsstudie beteiligt sein:
1. Schweden
2. Norwegen (außer “Business & Administration”)
3. Dänemark
4. Finnland
5. Österreich (außer “Social & Health Care”)
6. Deutschland
7. Schweiz
8. Slowenien.
Die Organisationsstruktur der “Feasibility Study” ist an bewährte Strukturen internationaler Vergleichsstudien (z.B. PISA) angelehnt. Es wurde zwischen Verantwortungsbereichen auf der internationalen und der nationalen Ebene unterschieden: auf der internationalen Ebene sind die internationalen Koordinatoren für das Gesamtmanagement des Projekts zuständig; die Länder sind auf nationaler Ebene für die Durchführung der Studie verantwortlich.










